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Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Discotheken
19.09.2004
Kategorie: Cabarets, L-Bewilligungen, Steuern und Abgaben, Tänzerinnen, Tourismus

Wirtschaftliche Bedeutung der Cabaret-Branche wird unterschätzt


In der Schweiz gibt es rund 350 konventionelle Cabarets mit 3000 Arbeitsplätzen. Die Betriebe erzielen einen Umsatz von etwa 320 Millionen Schweizer Franken. Sie zahlen Löhne und Gagen in der Höhe von 130 Millionen Franken pro Jahr. Nur schon die AHV-Beiträge belaufen sich auf 13 Millionen Franken pro Jahr. Dabei beziehen die meisten Cabaret-Tänzerinnen gar nie eine Rente!

Auch sonst verdient der Staat kräftig mit: Die 1800 Tänzerinnen mit L-Bewilligung bezahlen pro Jahr Quellensteuern im Betrag von neun Millionen Franken. Darin nicht enthalten sind die Lohnsteuern der übrigen 1200 Mitarbeiter und die Gewinnsteuern der Unternehmen. Ausserdem liefern Cabaretiers pro Jahr rund 18 Millionen Franken Mehrwertsteuer und Gebühren in Millionenhöhe ab.

Night-Clubs gehören zum touristischen Angebot, weshalb die L-Bewilligungen beispielsweise in Genf oder in Basel völlig unbestritten sind. Von den Cabarets direkt abhängig sind verschiedene Lieferanten, dazu gehören rund hundert Vermittlungsagenturen.