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Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Discotheken
05.05.2008
Kategorie: Bars und Pubs, Rauchverbot

Nordirische Pubs leiden unter Rauchverbot: 7% der Bars innert Jahresfrist für immer geschlossen


Seit der Einführung eines staatlichen Rauchverbots in der Gastronomie des britischen Landesteils Nordirland vor einem guten Jahr haben hundert Pubs für immer geschlossen. Und das Sterben geht weiter.

Der Arbeitgeberverband "Federation of Retail Licensed Trade" teilt mit, dass bereits 7% aller Bars vom Markt verschwunden sind. Direktor Stephen Kelly erwartet, dass dieses Jahr von 1100 Mitgliedern nochmals hundert die Segel streichen werden. Er räumt hingegen ein, dass Betriebe mit komfortablen Aussenbereichen für Raucher und gutem Speisenangebot nach wie vor recht gut laufen. Alle anderen kämpfen um ihre Existenz. Bisher wurden in Nordirland 130 Leute wegen Verstosses gegen das Rauchverbot gebüsst.

Auch in Schottland und England geht das Pub-Sterben wegen des Rauchverbots unvermindert weiter. In der von Tabakgegnern so vielgerühmten Republik Irland haben bisher tausend Betriebe aufgegeben - auf dem Land schloss jeder zehnte Betrieb. Dadurch gingen rund 7000 Stellen verloren. Was nützen rauchfreie Arbeitsplätze, wenn es sie nicht mehr gibt?