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Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Discotheken
11.06.2002
Kategorie: Verband

ASCO Generalversammlung in Genf


Die Generalversammlung in Genf war überraschend gut besucht, obwohl der Anfahrtsweg für viele Mitglieder doch recht lang war. Rund 50 Teilnehmer und Gäste versammelten sich im Hotel Le Warwick, um die statutarischen Geschäfte zu erledigen und über die Zukunft der Branche und des Verbands zu diskutieren. Viel zu reden gab das Nachtarbeitsgesetz. Hier versuchen wir schon seit geraumer Zeit, eine definitive Sonderregelung für Cabarets zu erreichen. Das seco bewilligt eine solche nur, wenn die Sozialpartner sich einigen.

Leider verfügen die Cabaret-Tänzerinnen über keine echte Vertretung. Das FIZ und ähnliche Organisationen kümmern sich in der Regel vor allem um Problemfälle aus dem Sex-Milieu und verstehen oft nicht, dass in seriös geführten Nachtlokalen andere Umstände herrschen. Eine Lösung scheint nun allerdings nahe, aber der Preis ist hoch: Statt bisher 26 sollen die Artistinnen nur noch 23 Tage pro Monat arbeiten dürfen – und dies bei gleich bleibendem Lohn.

Die Mitgliederbasis zeigte sich ob solcher Aussichten höchst beunruhigt, bedeutet dies doch erhebliche Kostensteigerungen. Es wurde ein Antrag aus der Runde deutlich angenommen, welcher den Vorstand auf einen härteren Kurs verpflichtet. Vor allem soll der Untergrund und die halblegale Konkurrenz schärfer bekämpft werden.

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