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Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Discotheken
23.06.2011
Kategorie: Diskotheken, Lärmprobleme, Sicherheit, Türsteher

Security-Charta für Berner Clubs


Prügeleien, Alkoholexzesse, Littering und Lärm: Wegen wüster Szenen an den Wochenenden hat der Ruf der Aarbergergasse gelitten. Eine Sicherheits-Charta soll nun helfen, dass Berns Partymeile sicherer wird.

Das Regierungsstatthalteramt, die Sicherheitsdirektion, die Polizei, die Clubbetreiber, GastroBern und die IG Aarbergergasse wollen mit einer “Charta” den Grundstein für eine sichere Partymeile legen. Zwischen den Behörden und den Clubs finden in Zukunft regelmässig Treffen statt. Die Stadt setzt zudem mehr Fusspatrouillen ein.

Die Clubbetreiber legen ein Security-Pflichtenheft vor, das sich an der Charta orientiert und das die Sicherheitsleute unterschreiben. Die eingesetzten Sicherheitsleute müssen eine Grundausbildung absolvieren. Zudem ist festgelegt, dass sie keine Vorstrafen haben dürfen, die für ihre Tätigkeit relevant sind.

Die Einlasskriterien der Betriebe müssen klar definiert werden. Bis zu einer Lokalgrösse von fünfzig Personen muss kein Security-Dienst betrieben werden. Ansonsten sind mindestens zwei Mitarbeitende verlangt. Pro hundert Personen mehr kommt eine weitere Sicherheitskraft dazu.

19 Betriebe mit einer Überzeitbewilligung sollen sich schriftlich zur Charta bekennen – vorerst freiwillig. Die Klubbetreiber sorgen dafür, dass sie stets erreichbar sind. Als Gegenleistung erhalten sie einen direkten Draht zur Polizei. Ein “Ereignistelefon” soll die Einsätze vereinfachen.