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Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Discotheken
05.05.2010
Kategorie: Steuern und Abgaben

Initiative will MwSt-Gerechtigkeit schaffen


Speisen und alkoholfreie Getränke werden im Gastgewerbe mehr als dreimal stärker besteuert als im Detailhandel oder in Take-Away-Betrieben. GastroSuisse hat nun eine nationale Volksinitiative lanciert, die dieser Benachteiligung bei der Mehrwertsteuer ein Ende bereiten will.  

Die Branchengrenzen zwischen Gastgewerbe und Detailhandel verschwinden immer mehr. Gastronomie findet heute jederzeit und überall statt: Nicht nur in konventionellen Restaurants, sondern auch in Tankstellenshops, an den heissen Theken von Supermärkten, bei Kiosken und Imbisswagen, in Metzgereien und Bäckereien.     

Gegen den Wettbewerb in einem freien Markt ist nichts einzuwenden. Allerdings muss gewährleistet sein, dass alle Anbieter gleich lange Spiesse haben! Bei der Mehrwertsteuer ist das leider nicht der Fall, denn der Detailhandel und Take-Away-Anbieter verfügen über einen staatlich verordneten Wettbewerbsvorteil.     

Speisen und alkoholfreien Getränke werden im Detailhandel mit 2.4% besteuert, während sie im Gastgewerbe einer mehr als dreimal höheren Besteuerung von 7.6% unterliegen. Das ist ungerecht und wettbewerbsverzerrend.     

Die Volksinitiative "Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!" von GastroSuisse verlangt keine Privilegien, sondern lediglich die Gleichbehandlung aller Anbieter im Ausserhaus-Markt. Verzehrfertige Speisen und alkohofreie Getränke sollen unabhängig von ihrem Verzehrort besteuert werden.    

www.schluss-mwst-diskriminierung.ch