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Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Discotheken
01.06.2012
Kategorie: Diskotheken, Lärmprobleme

Urbane Zonen zum Schutz des Nachtlebens?


Die Grünliberalen bringen die Idee von "urbanen Zonen" auf die politische Agenda. Sie orientieren sich dabei an einem Vorschlag des Vereins Nachtleben Bern, welcher Zonen fordert, in denen sich die Bewohner zu einer gewissen Toleranz bezüglich Lärm und Auswirkungen des Nachtlebens verpflichten.

"Für urbane Räume ist es nicht mehr zeitgemäss, wie die Lärmschutzverordnungen aus dem nationalen Umweltschutzgesetz ausgelegt werden", sagte Nationalrätin Kathrin Bertschi (GLP/BE) der Berner Zeitung. "Bei der aktuellen Rechtslage genügt ein einziger Anwohner, der auf absoluter Stille beharrt, damit auch langjährige Clubs schliessen müssen", so Bertschy. 

Die Lärmschutzverordnung des Bundes lasse den Kantonen und Gemeinden kaum Spielraum. "Insbesondere während der Nachtzeit zwischen 22 und 7 Uhr schafft das Bundesrecht zurzeit für alle Wohnzonen einen Anspruch auf Stille", so die Nationalrätin, die mittels Motion erreichen will, dass der Bundesrat das Umweltschutzgesetz abändert. Die Kantone sollen künftig unterschiedliche Toleranzwerte bestimmen können.