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Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Discotheken
28.09.2012
Kategorie: Prävention, Rauchverbot

Zeit für eine Denkpause


Die Rauchverbots-Initiative der Lungenliga erlitt überraschend deutlich Schiffbruch. Das Schweizer Stimmvolk setzte damit ein wichtiges Signal für die individuelle Freiheit und gegen den überbordenden Verbotswahn von Präventionsfanatikern.

Das Abstimmungsergebnis ist eine Riesenabfuhr für die Lungenliga und ein klares Votum für die persönliche Freiheit! Das Volk hat die Absichten der militanten Tabakgegner als das erkannt, was sie waren: Eine elende Zwängerei.

Es ging nicht um den Passivrauchschutz, sondern um ein regelrechtes Rauchverbot. Entgegen der Beteuerungen der Initianten hätte eine Annahme auch in denjenigen Kantonen Konsequenzen gehabt, die strenge Regelungen haben.

Die wuchtige Ablehnung der Verbotsinitiative bietet Gelegenheit für einen Marschhalt. Es ist zu hoffen, dass die Entscheidungsträger in Verwaltung und Politik nun auch andere Präventionsbereiche ganzheitlich betrachten. 

Die Bürgerinnen und Bürger haben eine klare Linie gezogen und der schleichenden Bevormundung durch missionarische Gesundheitsapostel eine Absage erteilt. Das Ergebnis ist ein Wink mit dem Zaunpfahl für alle, die den Menschen per Gesetz vorschreiben wollen, wie sie zu leben haben. 

Im Fokus der erwähnten Kreise stehen nicht nur der Tabakkonsum, sondern auch der Alkohol und die Ernährung. Keine Idee scheint absurd genug, um nicht von Professoren im Auftrag von Gesundheitsorganisationen ernsthaft diskutiert zu werden: Vom Rauchverbot in Gartenwirtschaften bis zu Warnhinweisen auf Weinetiketten, von Strafsteuern auf Salz bis zu Werbeverboten für Schokolade.

Die Schweiz ist ein liberales Land. Damit totalitäre Ideen auch in Zukunft keine Chance haben, dürfen wir uns nicht mit dem Etappensieg zufrieden geben. Es gilt, die Eigenverantwortung und die Freiheit bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu verteidigen.

Maurus Ebneter
PR-Verantwortlicher der ASCO