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Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Discotheken
20.07.2012
Kategorie: Cabarets

Der Staat verdient kräftig mit


In der Schweiz gibt es rund 200 konventionelle Cabarets mit gut 2000 Arbeitsplätzen. Die Betriebe erzielen einen Umsatz von etwa 220 Millionen Schweizer Franken. Sie zahlen Löhne und Gagen in der Höhe von 100 Millionen Franken pro Jahr. Nur schon die AHV-Beiträge belaufen sich auf über 11 Millionen Franken pro Jahr. Dabei beziehen die meisten Cabaret-Tänzerinnen gar nie eine Rente!

Auch sonst verdient der Staat kräftig mit: Die Tänzerinnen mit L-Bewilligung bezahlen pro Jahr Quellensteuern im Betrag von rund sieben Millionen Franken. Darin nicht enthalten sind die Lohnsteuern der übrigen Mitarbeiter und die Gewinnsteuern der Unternehmen. 

Ausserdem liefern die Cabaret-Betreiber pro Jahr rund 13 Millionen Franken Mehrwertsteuer und drei Millionen Franken Gebühren ab. Von den Cabarets direkt abhängig sind verschiedene Lieferanten; dazu gehören mehrere Dutzend Vermittlungsagenturen und Getränkehändler.

Cabarets sind ein wichtiger Bestandteil des gastronomischen und touristischen Angebots. Sie erfüllen nach wie vor ein zeitgemässes Bedürfnis, unter anderem auch von internationalen Geschäftskunden. Nicht umsonst werden in Kantonen wie Zürich, Genf, Basel oder Bern noch immer L-Bewilligungen für Artistinnen aus Drittstaaten erteilt!